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Die östlich von Bad Segeberg gelegene Gemeinde Schieren umfasst 636 ha an Fläche und weist derzeit über 280 Einwohnerinnen und Einwohnern auf.

Die älteste Urkunde, in der Schieren erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1342, wobei der Name "shire" = Grenze darauf hindeutet, dass die Siedlung im Grenzbereich der Slawen und Holsten errichtet wurde. Die alte Dorflage lässt deutlich die Form eines Rundlings erkennen. Es gibt allerdings viele Funde, die auf eine frühzeitige Besiedlung hindeuten, z.B. aus der Jungsteinzeit.

Das Gemeindegebiet wird immer noch sehr intensiv landwirtschaftlich genutzt, was auch den Ort bis heute prägt. Es haben sich allerdings auch mehrere gewerbliche Betriebe mittlerweile angesiedelt und die Gemeinde verfügt noch über eine eigene Gastwirtschaft.

Ein Kindervogelschießenverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Seniorenclub sowie der Sparclub bilden das Rückgrat des kulturellen Dorflebens.

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in den Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade

BMU Office Farbe de WBZDie Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade haben sich im Jahr 2011 dazu entschieden, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und werden daher ihre vorhandenen Anlagen der Straßenbeleuchtung einer energetischen Sanierung unterziehen. Dabei werden alte Straßenlampen mit hohem Energieverbrauch ausgetauscht; und zwar sowohl die in den Lampen enthaltene Technik als auch die Leuchtmittel. Es wird die neue energieeffiziente LED-Technik zur Anwendung kommen, welche die alten Quecksilberdampflampen ablöst. Durch eine Energie-Einsparung von mind. 60 % gegenüber dem jetzigen Verbrauch erfolgt gleichzeitig auch eine Minderung des CO2-Ausstoßes in gleicher Höhe. Die Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade leisten mit dieser Maßnahme einen Beitrag zum für uns alle wichtigen Klimawandel.

Gefördert wird dieses Klimaschutzprojekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Natur-schutz und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung in Höhe von 40 % der Ausgaben. Bei geplanten Kosten von rd. 74.200 EUR können somit fast 29.700 an Zuschussmitteln fließen und führen neben dem Beitrag zum Klimaschutz noch zu einer Entlastung der gemeindlichen Finanzen.

Im Mai 2012 wird das Projekt mit einer Ausschreibung der Leistungen in die Durchführungsphase gehen und soll sodann bis Ende Oktober 2012 abgeschlossen sein.

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